Eurasier

Worte von Julius Wipfel, Gründer der Hunderasse Eurasier

"Neben der schönen und natürlichen Erscheinung des Eurasiers ist besonders sein Wesen für seine Beliebtheit verantwortlich, Es ist ein Hund mit ganz eigenem Reiz, ein einmaliger Resonanz-Hund, der sich leicht in alle häuslichen Verhältnisse einfindet. Er ist aufgeschlossen; liebt die ganze Familie, bei der er lebt - duldet alle in der Familie gehaltenen Haustiere. Er ist sensibel, braucht den Anschluss an den Herrn und seinen Anhang, er ist hochintelligent und braucht bzw. verträgt keine Dressur. Für eine Gebrauchshundearbeit ist er nicht geeignet, ebensowenig für eine reine Zwingerhaltung. Er ist ein hausgebundener Hund ohne ausgeprägten Jagdtrieb. Vor allem ist er kein Kläffer trotz seiner einmaligen Wachsamkeit. Natürlich müssen auch bei diesem Hund die guten Eigenschaften geweckt und gepflegt werden. Er muss Welpe, also Kleinkind sein dürfen. Er muss kontinuierlich körperlich und geistig wachsen, auch er ist eine zeitlang "Lausbub", liebevolle Konsequent ist angebracht.

Erwachsen sind die Eurasier-Hündinnen mit etwa 1 1/2 Jahren, die Rüden brauchen fast 3 Jahre bis sie als fertige Hunde anzusehen sind. Die als Junghund gezeigte wölfische Vorsichtigkeit darf nicht mit Angst oder Feigheit verwechselt werden, es ist ein Teil seiner urwüchsigen Natur, die sich beim erwachsenen Hund zum festen Wesen entwickelt."

Julius Wipfel, Gründer der Rasse Eurasier im Mai 1979 aus dem Buch "20 Jahre 1960 - 1980 Eurasier-Zucht"